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Strassenkinder in Kapstadt - Südafrika Kinderhilfe - Freiwilligenarbeit
Es ist Freitagabend, die Longstreet – Kapstadts Partymeile – ist brechend voll, laute Musik aus den exklusiven Clubs vermischt sich mit den würzigen Gerüchen der Imbissbuden und den bunten Gesichtern der gut gekleideten Menschenmasse. Man lässt sich von der Menge mitziehen, das Auge saugt die Eindrücke auf, die Stimmung ist mitreißend… Unbemerkt taucht er plötzlich vor einem auf. Zuerst sieht man nur die beiden dreckigen Hände in Bettelhaltung ausgestreckt. Klein, ziemlich dünn, hohle, bittende Augen, schmuddelige Kleider, beißender Geruch. Die Geste des Strassenjungen ist unmissverständlich. Doch man zögert. Ignorieren, zwei Rand zustecken, das schlechte Gewissen herunterschlucken, weiterlaufen, den Blick starr nach vorne richten, Brot und Cola am nächsten Kiosk kaufen… Was tun Sie? Was sehen Sie in dem Jungen von der Strasse?
In Kapstadt Zentrum leben schätzungsweise 400 -500 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 21 Jahren auf der Strasse. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, die jedoch meist mit einer zerbrochenen Familie, Alkoholsucht der Eltern und körperlichem Missbrauch beginnt. Durch Freunde, die „drifter“ sind (Kids, die zwischen dem Leben auf der Strasse und dem eigentlichen Zuhause hin- und herpendeln), lernen sie die Strasse kennen – und bleiben oft da. Die meisten von ihnen schnüffeln konstant Klebstoff, viele benutzen Drogen wie Dagga und TIK, sind in Gangs und Prostitution verwickelt, leiden unter Tuberkulose und/oder sind HIV positiv. Was auch immer ihre Gründe für das Leben auf der Strasse sind, eins ist klar: sie haben eine bewusste Entscheidung für dieses Leben getroffen und können nur wieder runterkommen, wenn sie sich selbst dagegen entscheiden.
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Was können Sie tun?
Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung für:
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Reisetipp:
Sollten Sie mal einen Urlaub in das wunderschöne Kapstadt planen, gibt es hier einige Tipps, wie Sie sich gegenüber den zahlreichen Strassenkindern verhalten sollten.
1.
Kein Geld geben
Die schnellste Lösung ist Geld, aber Sie finanzieren dadurch nicht den Lebensunterhalt, sondern die Drogensucht. Geld wird entweder an „Aufpasser“ abgegeben, die jüngere Kinder für sich betteln lassen oder direkt für Klebstoff oder andere Drogen ausgegeben.
2.
Keine Kleidung, etc. kaufen
Auch hier würde man denken, dass man den Kindern etwas Gutes tut. Doch neue Schuhe, T-shirts, Jacken oder Decken sind für die Strassenkids entweder eine Gefahr, weil sie abends (oft mit viel Gewalt) ausgeraubt werden oder weil sie ihre neuen Güter gegen Drogen eintauschen, bzw. verkaufen. Bleiben Sie hart mit sich selbst – es ist nicht die erste kalte Nacht, die die Kids auf der Strasse verbringen und sie wissen genau, wie sie zurechtkommen.
3.
Zum Thema Essen kaufen
Auch hier ist Vorsicht geboten. Wenn sie einem Strassenkind etwas zu essen kaufen wollen, setzen sie sich mit dem Jungen/ Mädchen hin und lassen Sie ihn/sie nicht mit dem Essen verschwinden. Die Pommes oder das Brot kann schnell für Drogen umgetauscht werden oder andere zwingen sie dazu „zu teilen“.
Was ist „erlaubt“?
Aufmerksamkeit! Der größte Mangel eines Strassenkindes ist nicht Nahrung oder Kleidung. Es ist Liebe, Aufmerksamkeit, Identität und Sicherheit, denn der Mangel an diesen Dingen bringt die Kids auf die Strasse. Wenn Ihnen ein Strassenkind begegnet, sehen Sie es als Person an, fragen Sie nach dem Namen, wo es herkommt, etc. Zeigen Sie ihm, dass es ihnen nicht egal ist und Sie an seinem Leben interessiert sind.
Wenn sie Essen, Kleidung und Geld bersorgen, machen Sie das Leben auf der Strasse für die Kinder nur bequemer und erlauben es nicht, dass die Kids an den Punkt kommen, an dem sie realisieren, dass sie so nicht weiterleben können. Helfen Sie uns in unserer Arbeit, in dem Sie sich diese einfachen Tipps zu Herzen nehmen!
Falls sie uns bei unserer Arbeit unterstützen möchten, so besuchen Sie bitte folgende Internetseite:
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Freiwilligenarbeit in Südafrika - Falls Sie sich für ein freiwilliges soziales Jahr in Südafrika interessieren, so besuchen Sie bitte folgende Internetseite, die Sie über eine Freiwilligenarbeit in Südafrika informiert:
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